Arbeiten am Whiteboard

Mehr Aufmerksamkeit schaffen

Seitdem die Wilke-Mediengruppe die Kommunikation der Kommunikationsgewerkschaft DPVKOM mitgestaltet, verfolgen wir gemeinsam das Ziel, die verschiedenen Gruppen mit Ihren jeweiligen Informationsbedarfen über die passenden Kanäle zu erreichen. Im Interview mit Manuel Kotte, Geschäftsführer der DPVKOM, können Sie nachlesen, wie wir diese Aufgaben angehen.

UNTERSCHIEDLICHE MITGLIEDERGRUPPEN GEZIELT ANSPRECHEN

HERR KOTTE, WARUM HABEN SIE SICH ENTSCHIEDEN, IHRE KOMMUNIKATION NEU ZU AUSZURICHTEN?

M. Kotte: Wir haben das Thema Mitgliederkommunikation schon lange im Fokus. Vieles wurde abgewogen und gründlich hinterfragt. Unsere Mitglieder sind sehr unterschiedlich, einige arbeiten im Büro, andere sind nur unterwegs. Zur Analyse der Bedürfnisse haben wir eine Mitgliederbefragung gemacht. Dabei kam heraus, dass wir verschiedene Kanäle bedienen müssen, um alle zu erreichen. Das Mitgliedermagazin ist der gemeinsame Nenner. Deswegen haben wir damit angefangen und es eines gründlichen Relaunchs unterzogen. Im neuen Heft wird schon durch die Layoutfarben deutlich, an welche Gruppe – Post, Telekom o.ä. – sich die Inhalte richten. Es folgte jetzt ein E-Paper.

WARUM HABEN SIE SICH FÜR DIE WILKE MEDIENGRUPPE ALS NEUEN MEDIENPARTNER ENTSCHIEDEN?

M. Kotte: Wir wollten einen Partner, mit dem wir mittelfristig ein Kommunikationskonzept aufbauen. Wir wollten neue Wege testen. Über einen engen Kooperationspartner, der positive Erfahrungen mit Wilke gemacht hat, haben wir uns kennen gelernt. Wir hatten zwar mehrere Verlage angefragt. Aber nach einem ersten Gespräch stimmte die Chemie zwischen uns. Das klingt zwar banal, ist aber im Alltagsgeschäft ein nicht zu unterschätzender Faktor. Besonders angetan waren wir von dem ganzheitlichen Ansatz des angebotenen Leistungsspektrums.

AUF WELCHE SCHWIERIGKEITEN SIND SIE IN IHREM VERÄNDERUNGSPROZESS GESTOSSEN

M. Kotte: Wir sind ja noch mitten drin. Nach dem Relaunch des Magazins haben wir sehr positive Rückmeldungen bekommen. Das hat uns Sicherheit verschafft, um weitere Schritte anzugehen. Schwierig ist beispielsweise aktuell, dass wir in der allgemeinen Presse zwar sehr gut wahrgenommen werden, die digitale Reichweite hingegen hat noch deutliche Potenziale.

WIE WOLLEN SIE DAS KONKRET LÖSEN?

M. Kotte: Ziel ist, in unseren Organisationsbereichen bekannter zu werden. Ein großes Thema ist für uns, Mitglieder und mögliche neue Mitglieder im digitalen Raum zu erreichen. In den sozialen Medien beispielsweise. Hier wollen wir besser und breiter wahrgenommen werden, inhaltlich stark sein. Das Potenzial liegt bei rund 250.000 aktiv Beschäftigten. Wilke hat jetzt nach dem Relaunch des Mitgliedermagazins ein E-Paper entwickelt. Als nächsten Schritt kümmern wir uns um den digitalen Auftritt, unter anderem mit der Entwicklung einer Web-App.

WAS WÜRDEN SIE IM NACHHINEIN ANDERS MACHEN, WAS WÜRDEN SIE GANZ GENAU SO MACHEN?

M. Kotte: Nichts und alles. 

WAS RATEN SIE ANDEREN VERBÄNDEN, DIE IN EINER ÄHNLICHEN SITUATION SIND?

M. Kotte: Das eigene Tun kritisch zu hinterfragen, kann viel möglich machen. Wer unsicher ist, sollte sich externe Experten dazu holen und seine Mitglieder befragen. Auch wenn man in festen Strukturen steckt, ist doch sehr viel möglich, wenn man sich Ziele setzt den richtigen Partner sucht und diese gemeinsam verfolgt.

VIELEN DANK FÜR DAS OFFENE GESPRÄCH.

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